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Ehrlichgesagt hätte ich mir in der Schwangerschaff, als ich noch oft bis halb 7 in der Bank gearbeitet habe, nicht vorstellen können, dass ich mal Tipps für Zeitmanagement brauche. Erst recht nicht, wenn ich dann eben nicht mehr den ganzen Tag arbeiten bin. Aber es ist, als ob meine Zeit halbiert wurde. Sie ist nun eben unter zwei Menschen aufzuteilen, ich mache und tue den ganzen Tag, ohne irgendwo fertig zu werden.

Seitdem ich studiere ist das noch eine andere Hausnummer, obwohl ich noch nicht sehr viel gemacht habe. Es ist einfach dieses „ich müsste auch noch“, was mich mich im Hinterkopf so unter Druck setzt, dass die Zeit noch mehr rast. Der Tag ist einfach zu schnell um.

Deshalb ist Zeitmanagement unglaublich wichtig!

Man muss sich vorher überlegen, wann man wofür wieviel Zeit braucht. Wenn man zum Beispiel das Glück hat, dass die Kleinen noch etwas länger schlafen als man selbst, dann muss man den Morgen dringend nutzen! Er darf nicht für eine Modenschau im Schlafzimmer mit einem Schlachtfeld als Resultat vergeudet werden. Er darf auch nicht auf der Couch bei einer Serie oder fürs Weiterschlafen verstreichen. Man muss etwas schaffen!

Ob das nun eine Stunde lernen, der Hausputz, die Nägel oder auch ein Blogbeitrag ist, ist nun erstmal egal, Hauptsache das muss dann nicht mehr gemacht werden, wenn das Kind wach ist.

Für uns hat sich herausgestellt, dass es am besten ist, wenn wir einen festen Zeitpunkt haben, an dem wir auf jeden Fall loswollen. Wohin auch immmer – zur Krabbelgruppe, zum Schwimmen, zum Spazierengehen, oder auch nur zum Einkaufen. All diese Sachen passieren an bestimmten Wochentagen und einer bleibt frei für Termine, sodass wir jeden Tag aus dem Haus kommen, und nicht an dem Tag, an dem sie z.B. geimpft wird, zusätzlich der Kühlschrank leer ist. Man weiß ja nie, wie es nach dem Impfen so ist…

Mir persönlich ist außerdem ganz wichtig, dass es einen festen Tag gibt, an dem sie den Nachmittag bis in den Abend definitiv mit ihrem Papa verbringt.

Die Papas haben oft sowas wie Fußballtraining mehrmals die Woche, was uns schon in Mark und Bein übergegangen ist „da kann ich nicht, da hat er dies und das!“. Diese festen Termine, die die Papas für sich haben -komme, was wolle- würden uns nämlich genauso gut tun. Wenn nämlich dann eine Freundin fragt, wann man denn mal wieder einen Mädelsabend mit einem Glas Wein machen kann, dann hat man eine schnelle Antwort und muss nicht erst den Partner fragen, ob da denn irgendetwas anliegt.

5 Tipps, die Zeit sparen!

1. Ordnung halten

Ja, ich weiß – „son blöder Tipp!“. Aber wir vergeuden wirklich sehr viel Zeit mit dem Suchen von irgendwelchen Dingen, dass wir mit Ordnung und System wirklich eine Menge Zeit sparen könnten. Denkt dran, alles kann mit ein bisschen Disziplin zur Gewohnheit werden, und wenn es die Gewohnheit ist, den Schlüssel immer an den gleichen Ort zu legen oder direkt nach dem Aufstehen das Bett zu machen.

2. Prioritäten setzen

Wir benötigen im Schnitt immer genau so viel Zeit für eine Angelegenheit, wie wir dafür haben. Wenn dann aber eine Frist für etwas morgen abläuft und das Kind plötzlich krank wird, haben wir ein Problem. Schreibt euch zur Not Dringlichkeitslisten. Denkt nicht nur an die gegebene Dringlichkeit, sondern auch an die gemachte. Was setzt euch unter Druck? Was sitzt im Nacken und nervt? Denn diese Dinge lassen uns gehetzt und unzufrieden Abends zu Bett gehen.

3. Habt die Tasche gepackt

Nicht die Kliniktasche, sondern die Wickeltasche. Mit allem, was ihr unterwegs fürs Kind so braucht. Es gibt nichts nervigeres, als wenn man noch eine Tasche packen muss und man schon zu spät dran ist.

4. Aufgaben abgeben

Der Haushalt ist nicht alleine Mamas Aufgabe. Und egal, was der Mann sagt, 8 Stunden arbeiten sind nicht anstrengender, als 8 Stunden Mama-Sein. Egal was es ist, ab dem Moment, wo der Mann die Wohnung betritt kann man teilen. Sonst hätten wir ja einen 24 Stunden-Job und der Herr nur 8.

5. Bereitet vor

Zum Beispiel Abends: Das Outfit für den nächsten Tag (Für Baby UND Mama). Oder auch Morgens: Wenn das Kind noch schläft lässt sich sehr gut schonmal das Frühstück vorbereiten. Kocht für mehrere Tage! Das Gefrierfach hilft so gut beim Zeitsparen. Wenn ihr bloggt, schreibt Beiträge, wann immer ihr wirklich nichts zu tun habt. Die können prima als Entwürfe gespeichert werden und gepostet werden, wenn man eben keine Zeit hat.

 

Habt ihr auch Tipps für Mamas Zeitmanagement? Dann her damit!

 

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