Wir haben heute ein DIY Cakesmash-Shooting hier veranstaltet. Passend zum baldigen 1. Geburtstag können wir so süße Grüße versenden, haben eine wundervolle Erinnerung und eben sehr coole Fotos.

Worum handelt es sich hierbei?

Ein Baby zerstört eine schöne Torte vor laufender Kamera! So könnte man das zusammenfassen. Der Trend kommt wohl nach meinen Recherchen aus Mexiko, wo Kinder an ihrem 1. Geburtstag zu der Parole „Mordida! Mordida!“ (spanisch für Beiße! Beiße!), ohne die Hände zu benutzen, ihren ersten Kuchen essen. Wie das dann aussieht, kann man sich ja vorstellen.

Man kann ein Cakesmash Shooting mittlerweile bei ganz vielen Fotografen buchen. Aber wie alles professionell Arrangierte ist das ziemlich teuer und deswegen haben wir uns entschlossen, es selbst zu machen.

Was braucht man?

Zunächst mal einen Kuchen. Einen schönen, dekorativen Kuchen mit tollen Farben. Einen Kuchen, der so richtig schön Sauerei beim zermatschen macht. Was liegt da näher als eine Buttercremetorte?

Ich habe mich für eine einfache Buttercremetorte entschieden, eben weil ich kein Konditor bin und auch die selbst machen wollte.

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Das Gute hierbei ist, dass man mit vielen fertigen Dekoelementen arbeiten kann und man kleine Macken und Unebenheiten deswegen nachher nicht so sieht.

Das Rezept

Für den Boden:

  • 6 Eier
  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 500g Mehl
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 Pck Backpulver

Eier, weiche Butter und Zucker schaumig rühren, Restliche Zutaten hinzufügen und ca. 30 Sekunden lang mixen. In gefetteter Springform 45 Minuten lang in den auf 175 Grad vorgeheizten Backofen.

Für die Buttercreme:

  • 2 Pck Vanillepuddingpulver
  • 1 l Milch
  • 60 g Zucker
  • 400 g Butter
  • 100 g Puderzucker

Pudding nach Vorgabe anrühren, Haut mit Hilfe von Frischhaltefolie beim Abkühlen vermeiden. Butter ca. 5 Minuten lang schaumig rühren, gesiebten Puderzucker beifügen. Die beiden Massen werden verrührt, sobald beides Zimmertemperatur erreicht hat.

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Meine Buttercreme habe ich hier mit diesen Farbtübchen, die es in der Backwagenabteilung vieler Supermärkte gibt, eingefärbt. Der Rollfondant hat bei mir verschiedene Farben, weil ich nicht genug hatte und grün beigemischt habe. Man sieht ihn später bei meinem Kuchen ohnehin nicht mehr.

Der Boden muss nun in 2-3 Schichten geschnitten werden.

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Hier habe ich bereits die oberste Schicht abgetrennt. Kleine Löcher oder Risse sieht man im Nachhinein nicht mehr. Nun kann man anfangen zu bauen:

  • Unterster Boden
  • Buttercreme
  • Marmelade
  • 2. Schicht Boden
  • Buttercreme
  • Marmelade
  • 3. Schicht Boden
  • Buttercreme

Man kann zwischen die einzelnen Schichten noch frisches Obst beifügen. Wir hatten noch tiefgekühlte Mangostückchen, die sind bei uns mit drin. Zum Schluss kommt der Rollfondant über die Torte. Dazu gibt es tolle Videos bei Youtube! Eine Fondanttorte wäre jetzt fertig und bereit für die Dekoration. Da wir aber eine Torte mit maximalem Potential zur Sauerei wollen, kommt bei uns noch mal eine Schicht Buttercreme über alles. Auch hier sind kleine Unebenheiten gar nicht schlimm, wenn man genug Gedöns zur Deko hat.

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Nun zum Shooting

Ich habe mir eine freie Fläche mit weißer Wand in der Wohnung gesucht und diese dekoriert. Die Dekoartikel habe ich bei Tedi gekauft. Dort gibt es eine Riesen Auswahl in der Partyabteilung (Ja, die heißt tatsächlich „Party“!)

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Für Elisa habe ich bei Amazon ein Outfit passend zum Thema bestellt. Und damit konnte es dann losgehen!

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Fotografiert habe ich mit der Canon EOS 1200D Spiegelreflex. Für Laien absolut ausreichend habe ich mir sagen lassen.

Mein Kind war nicht ganz so begeistert von dem Gematsche, wie wir angenommen hatten. Sie fand die Pampe wohl etwas ekelig, weswegen sie mehr mit der Deko beschäftigt war, als mit der Torte. Kleine Tricks, wie das Handy unter dem Tablett lässt es aber zumindest für die Bilder so aussehen, als sei sie an der Torte dran. Wir haben sie dann, um die Torte zu zerstören, einfach einmal draufgesetzt. Sie hat nicht geweint, aber begeistert war sie auch nicht gerade!

Mein Fazit: Super viel Arbeit, Super viel zu putzen im Nachhinein, aber tolle Bilder und sehr viel Spaß! Ich kann das nur jedem empfehlen!

4 Antworten auf „Cakesmash – cooler Trend zum 1. Geburtstag

  1. Finde das so eine tolle Idee 😊
    Kannte ich vorher noch nicht.
    Überlege jetzt dies auch beim 1. Geburtstag meiner Tochter zu machen. 🤔

    Toller Post. LG

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    1. Vielen Dank 😊 da wünsche ich viel Spaß! Die Fotos sind den Aufwand wirklich wert 😊 aber bloß nicht alleine! Wir waren zu dritt, das reichte so gerade. Einer zum ablenken, einer um die Deko immer wieder zu richten, oder Seifenblasen zu pusten, einer zum fotografieren 😊👍

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