Unsere Tage sind oft ziemlich ähnlich. Eigentlich gehen wir meistens zu meinen Eltern, wo die Kleine dann den Garten unsicher macht. Sie kann dort schaukeln, steht nonstop im Mittelpunkt und wird betüddelt. Sandkasten, Rutsche, Wiese, bekannte und vertraute Menschen.

 

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Zwei mal die Woche haben wir Krabbelgruppe. Dort ist sie mit anderen Kindern zusammen.

Manchmal frage ich mich, ob ihr das reicht, oder ob sie nicht auch mal etwas anderes sehen möchte. Müsste ich nicht eigentlich viel öfter mit ihr in den Zoo oder ins Schwimmbad fahren?

Babyschwimmen ist toll. Wenn es Kurse bei euch in der Nähe gibt, dann macht das auf jeden Fall. Es fördert die Babys auf sozialer und auch körperlicher Ebene, stärkt die Muskulatur und macht außerdem einfach Spaß.

„Ins Schwimmbad fahren“ hingegen, hört sich zwar toll an, ist aber mit einem Baby im ersten Lebensjahr nicht so, wie man es sich vorstellt. Es muss ein Schwimmbad sein, in dem das Wasser auf mindestens 30 Grad erwärmt ist und auch dann kann man eigentlich nicht lange bleiben. Die Bewegung im Wasser ist anstrengend und auch der Chlorgehalt darf nicht unterschätzt werden, sodass die Kleinen eigentlich nur 30 Minuten im Wasser sein dürfen. Aus dem Wasser raus kühlen Babys sehr schnell ab! Im Freibad gibt es hingegen oft wenig Flächen, die schattig sind.

Wir bevorzugen also wirklich das Plantschbecken im Garten. Gerne mit Babybesuch! Das ist einfach entspannter und macht genauso viel Spaß.

Vor einiger Zeit waren wir im Zoo mit unserem Baby. Auch das war eher eine Unternehmung für uns Eltern. Elisa hat sich nicht mehr über die Zootiere gefreut, als über die Ponys, die hier in der Nähe auf der Wiese stehen. Und mit 21€ Eintritt pro Person werden wir diese günstige Alternative wohl jetzt wieder bevorzugen. Ein Streichelzoo wäre vielleicht noch etwas anderes gewesen, das weiß ich nicht. Kommt aber sicher auch auf das Kind an und darauf, wie viel Berührungsängste es hat.

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Aber wird ihr das nicht langweilig? Möchte sie nicht auch mal dorthin, wo Menschen sind und sie ihren Horizont erweitern kann? Meine Hebamme hat gesagt, dass Abwechslung im ersten Lebensjahr eben nicht das Nonplusultra ist.

Wiederholungen und Rituale sind viel wichtiger.

Also entspannt euch! Ihr braucht den Kleinen noch nicht die Welt zu Füßen legen. Jeder Geruch, jeder neue Gegenstand und jede neue Farbe ist für sie „die Welt“ genug.

Babys haben schon viel zu verarbeiten, wenn sie am Tag ein neues Lied oder einen neuen Menschen oder ein neues Spielzeug erfahren haben. Menschenmassen, Freizeitparks, lange Autofahrten und gestresste Mamas sind gar nicht nötig. Der Wunsch nach Action kommt früh genug!

Das sind allerdings nur meine Erfahrungen und Resultate aus Internetrecherchen, denn ich habe mich ja, wie gesagt, auch mit der Frage rumgeschlagen.

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