Erwartet nicht zu viel vom ersten Termin bei eurem Frauenarzt. Wenn ihr Glück habt, spricht er nicht die ganze Zeit davon, dass man erstmal abwarten muss, ob die Schwangerschaft „intakt“ ist. So ein fürchterliches Wort für eine so unfassbar schöne, weltenbewegende Sache. Bei uns konnte man noch nicht wirklich viel sehen. Einen Punkt eben. Alles sehr irreal. Dieser Punkt ist ein Mensch? Hormongesteuert wie man ist, sieht für manch eine Mutti dieser Punkt aber ja vielleicht auch schon sehr besonders aus. So ist es nunmal in der 5. Woche, und so lange da ein Punkt ist, ist doch alles so, wie es sein sollte! Der Frauenarzt wird mit euch über Schwangerschaftsvitamine sprechen und euch wahrscheinlich nahe legen, Magnesium gegen Frühwehen und Folsäure, was die Wahrscheinlichkeit für einen offenen Rücken senkt, einzunehmen.

Da ich als moderne Frau von heute natürlich direkt eine Schwangerschaftsapp heruntergeladen hatte, wusste ich aber das meiste schon.

Ich kann dahingehend nur die Schwangerschaft+ App empfehlen.

Man hat jeweils für das Baby und für den eigenen Körper wöchentliche Infos, tägliche Infos, Checklisten, wie z.B. was alles in die Kliniktasche hereingehört, was man zur Erstausstattung für ein Kind benötigt oder was man am besten essen kann und wöchentlich wechselnde Bilder von dem Kind, in Form einer Grafik, eines normalen Ultraschalls und eines 3D Ultraschalls.

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Blöd ist nur, dass man die App ab Woche 20 für 3,99€ freischalten muss, aber ich war mir sofort sicher, dass ich das machen würde, denn irgendwie hatte ich mich an die morgendliche Information gewöhnt. Unter „Täglich“ kriegst du jeden Tag neue Informationen zum Entwicklungsstand deines Babys und den Verlauf der Schwangerschaft. „Wöchentlich“ ist natürlich interessanter, weil dort tatsächlich immer irgendwas Neues hinzukommt. Die App zeigt dir außerdem, mit was dein Baby von der Größe her vergleichbar ist. Also zum Beispiel einer Erdbeere oder irgendwann dann einer Zucchini.

Die Zeitleiste ist ebenfalls interessant. Dort kann man genau sehen, wann welche Untersuchungen fällig sind, wann welche großen Veränderungen in etwa auftreten und natürlich wie weit es noch bis zur Geburt ist.

Man kann auch für jede Woche ein nachgestelltes Bild des ungeborenen sehen, was ich sehr viel greifbarer und deutlicher finde, als das Ultraschallbild. Und, für den Vergleich mit deinen eigenen Ultraschallbildern, für jede Woche ein Ultraschallbild.

 

 

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Du kannst bei der Übersicht für die Mama auch ein Bauchtagebuch führen und Woche für Woche Bilder und die Maße deines Bauches hinterlegen.

Die App dient außerdem der Gewichtskontrolle und als Terminplaner für deine Schwangerschaftstermine und erinnert daran, wann welche „Aufgaben“ zu erledigen sind, wie zum Beispiel, wann man dem Arbeitgeber Bescheid geben muss, oder wann man welche Anträge zu stellen hat.

 Dafür gibt es hier demnächst aber auch einen extra Artikel, da dies tatsächlich sehr kompliziert ist.

Jeden Tag gibt es neue Informationen und Ratschläge. Hier mal ein Beispiel für den Tag 52:

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Bei diesen Ratschlägen geht es um sehr unterschiedliche Dinge. Um Ernährung und körperliche Beschwerden, aber auch um Sorgen, die hier und da typischerweise aufkommen. Und dann zwischendurch mal um so entzückende Informationen, wie zum Beispiel, dass dein Kind sich die Musik merkt, die du während der Schwangerschaft oft hörst.

Ich hatte mich inzwischen so sehr an diese App gewöhnt, dass ich mich morgens richtig darauf freute, nachzulesen und nachzutragen. Eine ganz große Empfehlung von mir! Irgendwie muss man sich die 40 Wochen ja beschäftigen!

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